Ganz schön viel Geld

Peter darf beim Bäcker zwei Brezeln selbst kaufen. Sie kosten 1,16 Euro. Ich gebe ihm 1,20 Euro. Er bekommt also noch vier Cent raus, in zwei Zwei-Cent-Stückchen. Voller Freude kommt er angerannt: „Maaami, das war viel zu viel.“ Munter beginnt er seinen kleinen Kindereinkaufswagen vollzuladen – mit Schokolade aller Art. Ich frage, was das wird. Peter mit dem normalsten Gesicht der Welt: „Ich muss doch den Rest vom Geld versorgen.“

Peter kommt aus dem Kindergarten. Ich frage, was er so gespielt hat. Er muss nicht lang überlegen: „Och, nicht so viel.“ Ich frage warum. Peter druckst etwas herum. Mir schwant wie immer nur das Schlechteste: „Musstest Du wieder alleine sitzen? Was hast Du heute wieder angestellt?“ – „Nein.“ Unser Dialog geht weiter. „Peter, was hast Du dann den ganzen Morgen gemacht, wenn Du nichts gespielt hast? Irgendwas musst Du doch gespielt haben.“ Peter entsinnt sich: „Jaaa, mit einer Trompete hab ich gespielt.“ – „Sonst mit nichts?“ Ich komme mir vor wie der Kommissar am Tatort. Peter ganz entnervt: „Mensch Mama, sonst muss ich doch wieder sooo viel aufräumen.“ Und in der Tat: Unser Sohn räumt wirklich nicht gern auf…

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