Der Goldene Teufel am Bande

Ehrenamt ist eine tolle Sache. Ganz im Ernst, ich bin überzeugter Vereinsmensch, weil ich denke, dass es die Aufgabe von jedem einzelnen ist, etwas für die Gemeinschaft zu tun. Ich wünsche mir, dass mein kleiner Sohn in ein paar Jahren im Verein kicken kann, dass ich (falls ich irgendwann noch einmal singen lerne) einmal in einem örtlichen Chor singen kann, dass mein Mann irgendwann einmal zum Ehrenmitglied seines Fanfarenzugs ernannt wird  oder ich für 100 Jahre Westerbergteufel zur Fasnet den Goldenen Teufel am Bande erhalte. Nur: landauf landab gibt es leider immer weniger Menschen, die so denken. Weil ich und mein Mann so überzeugte Vereinsmenschen sind, fragen arme Vorsitzende auf der Suche nach potentiellen Amtsanwärtern natürlich auch gern bei uns nach, wenn in ihrem Gremium ein Posten frei wird. Zur Zeit hätten wir die Wahl aus etlichen Vereinsposten, davon einer in einer kreisweiten Vereinigung, zwei Gemeinderats- und einer Kreistagskandidatur. Das ehrt uns wirklich, es ist schön, dass man uns für kompetent und fähig hält. Unsere Meinung schätzt. Unsere Anwesenheit wünscht. Allerdings hätten wir, wollten wir das alles ausfüllen, mit Sicherheit ein zeitliches Problem. Zumal wir beide arbeiten, einen kleinen Sohn haben und ein Haus bauen wollen.

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