DRK baut mal wieder

Dem Nusplinger DRK stehen wieder Baumaßnahmen ins Haus. Jetzt ist nach den neuen Bereitschaftsräumen der Fuhrpark an der Reihe: Eine neue Garage muss her.

Nusplingen. Weil der einstige Stellplatz für das DRK-Fahrzeug mit dem Bauhof-Abriss und dem Bau des Spielplatzes Mörikestraße der Spitzhacke zum Opfer gefallen ist, fristet der Krankenwagen ein Dasein der Heimatlosigkeit. Bislang ist er übergangsweise in einer privaten Garage untergebracht, genauso der Anhänger. An einer weiteren Station bewahrt der rührige Ortsverein Materialien und Kleingeräte auf. Macht summa summarum also drei Lagerstätten. „Zu viele“, stellte Bereitschaftsleiter Gerhard Dett in der jüngsten Nusplinger Gemeinderatssitzung dar. Denn: „Einsatztechnisch ist das nicht haltbar.“

Rettungsfahrzeug, Anhänger und Lagermaterial sollen in Zukunft wieder unter ein Dach kommen – und zwar in der Mühlstraße. Dort entsteht ein acht auf zehn Meter großes Gebäude, das neben zwei Autoboxen genug Lagerplatz bietet für Kleingeräte, Materialien und das Altkleider-Magazin. Die Kosten für das neue Gebäude liegen bei rund 75.000 Euro. Die Gemeinde Nusplingen übernimmt 25.000 Euro. Der Ortsverein kalkuliert neben seinen Eigenmitteln mit Zuschüssen, Spenden und den Einahmen aus der „Tour de Ländle“ und plant jede Menge an Eigenleistungen ein. Genauso hatte man die Arbeiten im Hasenheim auch gestemmt.

Die Gemeinde unterstützt das DRK-Projekt jedoch nicht nur mit einer Spende, sondern auch mit Bauholz aus ihren Wäldern. Erstellt wird die Garage in Holzständerbauweise, was laut Gerhard Dett günstiger ist als die massive Steinvariante. Haushalten muss die Bereitschaft alle Mal: In nächster Zeit kommen weitere hohe Kosten auf den Ortsverein zu. Neben der Ausstattung neuer DRK-Mitstreiter für 11.000 Euro werden Geräte, der Unterhalt für die Räume im Hasenheim und das Auto fällig. Außerdem ist der Krankentransportwagen laut Gerhard Dett schon etwas in die Jahre gekommen, so dass hier mittelfristig ebenfalls mit Kosten zu rechnen sei.

Francesco Sisto fragte nach, ob alle in Frage kommenden Nusplinger Firmen bei der Ausschreibung berücksichtigt worden seien – „weil es hier auch um öffentliche Gelder geht“. Ansonsten unterstütze er die Sache und freue sich darüber, dass ein Platz für die Garage gefunden worden sei.

kasi für Zollern-Alb-Kurier

drk-haus-3032009

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