Peter hat immer noch meinen ausrangierten Schlafzimmerschrank aus meiner allerersten Single-Wohnung in seinem Zimmer. Das Ding ist mittlerweile alt und klapprig, fällt ständig auseinander und wird beim nächsten Auszug mit Sicherheit ersetzt. Heute Mittag ereignete sich Folgendes. Während ich die Küche aufräume, schleicht ein sehr schuldbewusstes Sohnkind in die Küche. Unter dem Arm trägt das Männlein ein Brett, das sich beim näheren Hingucken als der vordere Teil einer seiner Schrankschubladen erweist. „Maaama“, stottert das Zwerglein, „ich glaub, ich brauch definitiv einen neuen Kasten“. Oh ja.