Streng verboten

„Maaaamaaaa….“ Peter hampelt ungeduldig vor mir herum, während ich die Spülmaschine leer und wieder voll räume. „Wann gehst Du endlich?“ Schön, dass man so geliebt wird. Ich bin leicht irritiert. „Warum in drei Teufelsnamen soll ich denn unbedingt weg?“ Das Sohnkind zögert keinen Augenblick: „Jetzt kommt gleich der Papa heim. Und der hat mir versprochen, dass ich am Computer in Deinem Büro spielen darf. Und wenn Du da bist, ist das ja streng verboten.“

Wann ich einen Tag hasse

* Wenn ich 200 Dinge auf einmal tun soll und jeder denkt, dass ich außer seiner Aufgabe nichts änderes hätte

* Wenn das Telefon dauernd klingelt und der 100. dann sagt: „Naaaa… Sind sind mir ja vielleicht schwer zu erreichen.“

* Und dann noch irgendjemand anruft und sagt: „Na, hosch zu tun?‘

* Ein Staubsaugervertreter, Rettungsfliegertrupp, Apfelverkäufer, Postkartenmaler oder sonst wer klingelt und Lust auf ein Schwätzchen hat: „Ach schön. Sie sind ja daheim.“ Nein. Ich bin bloß eine arme Sau, deren Einkommen für eine Extra-Miete nicht langt und drum daheim ein Büro hat.

* Wenn ich an einem Tag mehr als eine Reklamation erledigen muss. Ich hasse kaputte Brillen, defekte Mobiltelefone, kaputte Spülmaschinen und surrende PCs.

* Mich ein Handwerker fragt: „Wo ist denn hier die Bauherrin?“