Wiese wird ein Loch

Es geht endlich Lo-hos! Gestern das letzte Gespräch an der Wiese, sozusagen das letzte Wiesengespräch, heute wird aus der Wiese ein Loch, und etwaig nachfolgende Gespräche zur „Baubesprechung“. Zumindest so nach und nach. Millionen Anlieger unseres Wohngebiets werden uns zwar dafür hassen – über unseren Platz führt schon seit Jahrzehnten ein Trampelpfad in die höher gelegenen Straßen, aber nun ja, darauf können wir jetzt keine Rücksicht mehr nehmen :-). Wir sind alle sehr aufgeregt und gespannt – nach so vielen Plänen, Ideen, Diskussionen, Streits (oh ja, auch das gab es) kommt jetzt endlich einmal ein Bagger! Wir haben nach einem halben Jahr Winter nicht mehr daran geglaubt!

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Das war ein Kreuz

Wir waren heute ja – siehe alter Beitrag – in der Kirche. Soeben kommen wir vom Sportplatz heim. Dabei müssen wir an einem hölzernen Brunnen vorbei. Peter platscht mit den Händen in einem Wasserrest und fährt sich mit den nassen Händen übers Gesicht: „Ich mache mich heilig. Das war ein Kreuz.'“

Ein Zweiglein zum Feiertag

Es ist Palmsonntag. Wir wollten alle zusammen frühmorgens in die Kirche (bei uns ist 9.30 Uhr frühmorgens, wir sind alles Schlafkatzen). Um es gleich vorwegzunehmen: Hetze am Morgen ist bei uns normal. Egal wie früh oder spät wir aufstehen, egal, wer sich alles waschen muss, egal, wie üppig das Frühstück ist. Wir kriegen es nie geregelt. Schon ohne Kind nicht, mit ist es noch viel schlimmer. Weil ich ohne Frühstück NICHT aus dem Haus kann, ist mein erster morgendlicher Gang stets in die Küche zur Kaffeemaschine, erst dann geht es ins Bad. Ohne Koffein bin ich nicht lebensfähig, zumindest am Morgen, und ich kann auch noch nicht allzu viel Familie aushalten. Ich bin kein Muffel, will aber einfach meine Ruhe. Aus diesen Gründen scheitert der sonntägliche Kirchenbesuch bei uns auch an der frühen Morgenzeit und am Einfach-Nicht-Geregelt-Kriegen. Heute war das anders, ich musste vom Gottesdienst anlässlich des Palmsonntags von Berufs wegen Fotos machen. Hetze pur. Was ich als evangelisch getauftes Menschenkind und noch dazu zugezogenes Dorfkind nicht wusste: Bei uns im Ort basteln die Eltern die Palmen für die Kinder, also die wunderbaren Zweiggebinde mit Eiern, Kreuz und Perlen, die im Gottesdienst geweiht werden (mein Kind ist katholisch getauft). Nun standen wir also drei Mann hoch an der Kirche, alle Kinder, wirklich ALLE hatten nette Zweiglein dabei, mein eigenes nicht und fand das doof. Disput unter den Erzeugern: Wer hätte das mit den Palmen wissen müssen? Wer gar eine basteln? Zermürbt „besorgte“ mein Mann noch auf die Schnelle ein Tuja-Ästchen (woher, will ich nicht wissen. Vermutlich von Nachbars Hecke oder so). Wir gehen in die Kirche. Peter ließ danach Zweiglein Zweiglein sein und wollte lieber das Foto machen, was ja eigentlich mein Job gewesen wäre. Er konnte nur mit Mühe davon überzeugt werden, dass es besser für Veröffentlichung und Ausrüstung ist, wenn ich diese Aufgabe selbst übernehme. Das alles geschah natürlich lautstark und unter heftigem Protest (die Gemeinde sang schon). Nun ja, zehn Fotos später. Kind hatte sich beruhigt. Wir verlassen die Kirche in Richtung Kindergottesdienst, Foto und Ast im Gepäck, schwitzend. Peter brüllt: „Jetzt muss ich aber noch mal dringend. Ich weiß auch, wo der Pfarrer das Klo hat…“ Sonntagmorgen 9.45 Uhr. Verstehen Sie nun, warum ich um diese Zeit gern im Bett bin?

Kind auf EIB

Irgendein wohl meinender Kumpel sagte uns längst, erst beim dritten Haus (!!!!!!!!) mache man keine Fehler mehr.  Ich will keine zwei weiteren mehr bauen, das steht schon jetzt fest. Zunächst möchte ich mich bei allen Fans entschuldigen, weil ich so lange nicht präsent war. Allerdings haben wir unsere spärliche Zeit damit vertan dazu genutzt, Duschwanne, Badewanne, Wasserhahn, Duschtüren und Becken auszusuchen, letzte Vorbereitungen zu treffen und uns im Vorfeld gegenseitig zu nerven. Ich kann nachvollziehen, warum jeder mir sagt, dass so ein Bau eine Belastungsprobe ist für jede Ehe. Nun ja, nachdem ich baß erstaunt war, wie viele Möglichkeiten es gibt, schnödes Wasser in ein Becken plätschern zu lassen (mit Farbe, ohne Farbe, mit Glasmuschel, etc.), entschieden wir uns dann doch für ein vergleichsweise schnörkelloses Modell. Sind wir mal ehrlich… Man wäscht sich eigentlich doch nur, oder? Toll war auch das, was Peter im Laden despektierlich „Popodusche“ nannte: Ein Wasserstrahl, dessen Stärke man regulieren kann, der einem den Popo nach dem Klo abwäscht. So was Dekadentes. Peter wollte das natürlich haben und sagte zum Verkäufer: „Das kaufen wir am besten gleich.“ Für 3300 Euro. Ständiger Diskussionsbedarf gibt es allerdings in Sachen Elektroinstallation, bei der der Kasi-Mann und Kasi selbst nicht zwingend die gleichen Prioritäten setzen. Ich bin ein genügsames Wesen, ich bin schon zufrieden, dasss NICHT die Sicherung rausfliegt, wenn ich das Licht in meinem Büro einschalte und gleichzeitig ein Fax kommt. Mein Mann sieht das anders und würde am liebsten selbst das Kind auf irgendwelche EIB-Schalter schalten. Manchmal, ja wäre das ja gar nicht so ungeschickt, wenn man das kleine Plappermaul auf Knopfdruck ausschalten könnte. Oder wenigstens die Stummschaltung aktivieren könnte. Wenn er mal wieder brüllt: „Maaaaama, ich will aber noch die Popodusche haben…“

PS: Am Dienstag kommt jetzt endgültig der Bagger! 

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Eine ganz neue Perspektive

Alles wird anders – die Umgestaltung des Nusplinger Friedhofs ist in dieser Woche angelaufen.

Nusplingen. Seit Montag sind Fachfirma und Gemeindemitarbeiter vor Ort. Die Mauer ist bereits abgerissen, der neue Weg angelegt, so dass sich dem Besucher ganz ungewohnte Einsichten auf das komplette Areal bieten. Bekanntlich finden zudem direkt im Eingangsbereich Urnenstelen ihren Platz (wir berichteten).

Nähere Modalitäten wird der Nusplinger Gemeinderat gemeinsam mit der Verwaltung am kommenden Samstag, 4. April, besprechen: Da nämlich begeben sich die Bürgervertreter zu einer kleinen Rundreise, und eine Station ist der Friedhof. Mit von der Partie ist Architekt Wolfgang Preuss, mit dem gemeinsam die Gestaltung der Stelen diskutiert wird. Eine weitere Station der Besichtigungstour steht vormittags in Sachen Turnhallenboden auf dem Programm. Der Gemeinderat fährt mit Architekt Wilhelm Kleiner zu einer Fachfirma, um eine Auswahl zu treffen.

kasi für Zollern-Alb-Kurier

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Pater Marek nimmt Abschied

Pater Marek hatte jüngst etwas Pech: Die Achillessehne am linken Fuß ist gerissen. Und das, wo er doch ohnehin nicht mehr lange auf der Alb ist.

Meßstetten. Marek Perzynski betreut seit neun Jahren die Katholiken in Unterdigisheim und Meßstetten, seit einem Dreivierteljahr die in Obernheim. Ende Juli nimmt er Abschied (wir berichteten). Der beliebte Geistliche wechselt in die Nähe von Dortmund – auf Alb folgt also Ruhrgebiet. Wenngleich er seiner neuen Aufgabe mit spannender Erwartung entgegen blickt, schwingt Wehmut in seiner Stimme: „Ich habe mich hier stets zu Hause gefühlt.“ Doch die Ordensgemeinschaft der Ressurektionisten, zieht sich aus Meßstetten zurück. Deshalb muss Pater Marek umziehen.

Marek Perzynski stammt aus einem kleinen Dörfchen zwischen Danzig und Bromberg. Aufgewachsen auf einem Bauernhof, verspürte er schon früh den Wunsch, Pfarrer zu werden. Bevor er nach Meßstetten kam und die Nachfolge von Helmut Hau in den Pfarrgemeinden Meßstetten und Unterdigisheim übernahm, hatte er in Biberach gewirkt. Noch gut erinnert er sich an das Vorstellungsgespräch in der Riß-Stadt: „Es war an einem Mittwoch. Es war Markt. Ich habe kein Wort verstanden.“ Gut nachvollziehbar, Pater Marek kam frisch von einem Sprachkurs am Goetheinstitut. Dem Oberschwaben-Schwäbisch eines Wochenmarkts mit all seinen Dialekten war der Geistliche nicht gewachsen.

Sprachprobleme hat Pater Marek keine mehr – zurzeit plagt ihn ein anderes Malheur. Beim sonntäglichen Gottesdienst knickte er in der Sakristei um. Die Achillessehne riss. „Und dabei ist es nicht mal beim Kicken passiert“, sagt der 54-Jährige schmunzelnd, „alle fragen mich, ob ich wieder Fußball gespielt habe“. Jetzt haben Inliner, Schlittschuhe, Ball und Badehose erst einmal Zwangspause. Doch selbst diese Auszeit trägt der Pfarrer mit Humor: „Ach“, winkt er gelassen ab, „jetzt benutze ich halt dieses Auto da.“ „Dieses Auto“ ist sein Rollstuhl. Bis Pater Marek wieder richtig mobil ist, werden einige Wochen ins Land ziehen. Deshalb kommt ein südindischer Pfarrer, Antony Tharekadavil, zur Vertretung.

Wie es nach seinem Weggang weitergeht, weiß Marek Perzynski nicht. Denkbar sei es wohl, dass die Seelsorgeeinheit Heuberg nur noch einen Pfarrer bekomme, der dann neben Meßstetten, Unterdigisheim und Obernheim auch Nusplingen betreue – zumal dessen Geistlicher Gebhard Streicher in absehbarer Zeit in den Ruhestand geht. Nach Meßstetten kommt jetzt erst einmal Pfarrer Antony.

kasi für Zollern-Alb-Kurier

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DRK baut mal wieder

Dem Nusplinger DRK stehen wieder Baumaßnahmen ins Haus. Jetzt ist nach den neuen Bereitschaftsräumen der Fuhrpark an der Reihe: Eine neue Garage muss her.

Nusplingen. Weil der einstige Stellplatz für das DRK-Fahrzeug mit dem Bauhof-Abriss und dem Bau des Spielplatzes Mörikestraße der Spitzhacke zum Opfer gefallen ist, fristet der Krankenwagen ein Dasein der Heimatlosigkeit. Bislang ist er übergangsweise in einer privaten Garage untergebracht, genauso der Anhänger. An einer weiteren Station bewahrt der rührige Ortsverein Materialien und Kleingeräte auf. Macht summa summarum also drei Lagerstätten. „Zu viele“, stellte Bereitschaftsleiter Gerhard Dett in der jüngsten Nusplinger Gemeinderatssitzung dar. Denn: „Einsatztechnisch ist das nicht haltbar.“

Rettungsfahrzeug, Anhänger und Lagermaterial sollen in Zukunft wieder unter ein Dach kommen – und zwar in der Mühlstraße. Dort entsteht ein acht auf zehn Meter großes Gebäude, das neben zwei Autoboxen genug Lagerplatz bietet für Kleingeräte, Materialien und das Altkleider-Magazin. Die Kosten für das neue Gebäude liegen bei rund 75.000 Euro. Die Gemeinde Nusplingen übernimmt 25.000 Euro. Der Ortsverein kalkuliert neben seinen Eigenmitteln mit Zuschüssen, Spenden und den Einahmen aus der „Tour de Ländle“ und plant jede Menge an Eigenleistungen ein. Genauso hatte man die Arbeiten im Hasenheim auch gestemmt.

Die Gemeinde unterstützt das DRK-Projekt jedoch nicht nur mit einer Spende, sondern auch mit Bauholz aus ihren Wäldern. Erstellt wird die Garage in Holzständerbauweise, was laut Gerhard Dett günstiger ist als die massive Steinvariante. Haushalten muss die Bereitschaft alle Mal: In nächster Zeit kommen weitere hohe Kosten auf den Ortsverein zu. Neben der Ausstattung neuer DRK-Mitstreiter für 11.000 Euro werden Geräte, der Unterhalt für die Räume im Hasenheim und das Auto fällig. Außerdem ist der Krankentransportwagen laut Gerhard Dett schon etwas in die Jahre gekommen, so dass hier mittelfristig ebenfalls mit Kosten zu rechnen sei.

Francesco Sisto fragte nach, ob alle in Frage kommenden Nusplinger Firmen bei der Ausschreibung berücksichtigt worden seien – „weil es hier auch um öffentliche Gelder geht“. Ansonsten unterstütze er die Sache und freue sich darüber, dass ein Platz für die Garage gefunden worden sei.

kasi für Zollern-Alb-Kurier

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Heiraten in Nusplingen ist in

Heiraten in der Alten Friedhofskirche Sankt Peter und Paul boomt nach wie vor. So sehr, dass sich die Gemeinde Nusplingen jetzt Modus-Änderungen überlegen will.

Nusplingen. Bisher konnten heiratswillige Paare zu nahezu jedem Termin im Wahrzeichen der Bäratalgemeinde heiraten – egal ob von Montag bis Donnerstag, ob am Freitagvormittag, am Samstagvormittag oder am Samstagnachmittag. Ein bisschen Statistik: Seit 2007 gaben sich in Nusplingen 27 Paare das Ja-Wort, 20 davon in der Alten Kirche. Freitags und samstags wurde dabei in der Spanne von 10 bis 17.30 Uhr geheiratet. Weil viele Trauzeremonien standesgemäß hernach mit einem Gläschen Sekt begossen werden, kommt laut Bürgermeister Alfons Kühlwein zur eigentlichen Heirat stets noch ein gewisser Zeitfaktor hinzu. „Wir sind bisher jedem Wunsch entgegen gekommen“, sagte der Rathauschef in der jüngsten Gemeinderatssitzung am Freitag, „jetzt müssen wir uns allerdings überlegen, die Zeiten auf irgendeine Art und Weise zu strukturieren, sprich beispielsweise feste Tage anzubieten.“

„Ja“ sagte danach auch der Gemeinderat – und zwar zu der neuen Feuerwehrsspitze. Armin Ruß wurde für die nächsten fünf Jahre als Kommandant bestätigt, sein neuer Stellvertreter ist Ludwig Kleiner. Beide waren bereits in der Hauptversammlung der Wehr Anfang März von den Feuerwehrleuten gewählt worden. Für den Unterhalt von Waldwegen im Bereich Obere und Mittlere Langehalde vergab der Gemeinderat die Arbeiten mit dem Volumen von rund 9000 Euro an eine Unterdigisheimer Firma. Im Haushaltsplan 2009 sind dafür 10.000 Euro eingestellt worden. Zudem segneten die Räte eine Bürgschaftsübernahme in Höhe von 57.600 Euro für die Kreditabsicherung der Klärschlammverwertung Albstadt ab.

kasi für Zollern-Alb-Kurier

BHKW ist beschlossene Sache

Die Entscheidung ist gefallen: Der Nusplinger Gemeinderat hat sich am Freitag mit großer Mehrheit für ein Flüssiggas-Blockheizkraftwerk entschieden.

Nusplingen. „Wer nichts vorlegt, kriegt kein Cash.“ Bürgermeister Alfons Kühlwein wählte deutliche Worte, als es neuerlich um das Energiekonzept für Schulzentrum und Hallenbad ging. Fakt ist: Bis 20. April müssen die Anträge auf Gelder aus dem Zukunftsinvestionsprogramm des Bundes eingereicht sein – ansonsten gehen der Kommune rund 50.000 Euro flöten. Deshalb ist jetzt Eile geboten.

Vor der Entscheidung hatte Anton Bernath, der Abteilungsleiter für Wärmeversorgung bei den Albstadtwerken, dem Gremium eine Studie über die bereits mehrfach diskutierten Heizvarianten vorgestellt. Näher ein ging der Fachmann auf Hackschnitzel und das BHWK, hatte jedoch auch eine Pelletvariante aufgenommen. Sein Fazit: Die Hackschnitzel-Variante sah er als „vorgezogene Investion“ an; für am einfachsten realisierbar hielt er das Blockheizkraftwerk: „So müssen Sie jetzt am wenigsten Geld in die Hand nehmen.“ Ganz klar wurde in Bernaths Vortrag allerdings eines. Es gibt bezüglich Hackschnitzeln und BHKW nur eine „Entweder-Oder-Lösung“ und kein „Sowohl-Als-Auch“. Denn: „Eine spätere Kombination aus beiden ist nicht zu empfehlen.“

Bürgermeister Alfons Kühlwein, bekennender Verfechter des Blockheizkraftwerks, erkannte in der Hackschnitzel-Anlage zwei Problemfelder. Zum einen sah er in dieser Heizungsvariante einen „Konkurrenzabnehmer im Brennholz-Segment“. Zum anderen brächte der Einbau einer Holzheizung große Umbaumaßnahmen im Schulbereich mit sich, die Toilettenanlagen müssten beispielsweise weichen. Solange es Kühlwein als nicht geklärt ansah, welche Kinder künftig die Nusplinger Schule nutzen, wollte er hier nicht unbedingt mächtig viel Geld verbauen. Francesco Sisto sah dies gleich: „Abwarten, wie es hier weiter geht.“

Trotz der Fülle an Informationsmaterialien taten sich die Gemeinderäte schwer bei der Entscheidung. „Es kann alles falsch sein, was wir machen“, klagte zum Beispiel Lorenz Ritter. Allerdings gab er offen zu, „das BHKW ist für mich die nächste Zukunft, zumal wir die bestehende Anlage mitbenutzen können“. Zudem fürchtete auch Kühlweins Stellvertreter etwaige Engpässe bei der Brennholzversorgung, genauso wie Francesco Sisto: „Der Wald würde bei einer Hackschnitzelheizung geschröpft.“ Mit einer Enthaltung von Klaus Schlude stimmte das Gremium letztlich für das BHKW.

kasi für Zollern-Alb-Kurier

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